Der G·E·M Award
Mit dem »G·E·M Award« zeichnet die Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens Menschen aus. Persönlichkeiten, die hinter der Marke stehen. Vordenker auf dem Gebiet des Markenwesens, die Entwicklungen in der Markenführung und Markentechnik anführen und/oder entscheidend beeinflussen.
Der »G·E·M Award« ist ein Ehrenpreis. Der Preisträger erhält eine Urkunde mit der Begründung der Jury und die Skulptur in Form von Goethes „Stein des guten Glücks“. Aus italienischem Marmor, ein Unikat mit Zertifikat, 3 kg schwer.
Der »G·E·M Award« wird jährlich verliehen. Er wird nicht öffentlich ausgeschrieben. Man kann sich nicht selbst bewerben. Vorschläge mit Begründung können der G·E·M zugeleitet werden. Die Jury ist das G·E·M Kuratorium.
Die Preis-Skulptur
„Stein des guten Glücks“ heißt das Denkmal, das Johann Wolfgang von Goethe zu Beginn des Jahres 1777 neben seinem Gartenhaus in den Ilmwiesen zu Weimar als Geburtstagsgeschenk für seine Seelenfreundin Charlotte von Stein setzen ließ. Es ist aus rötlichem Sandstein, ein Meter und 63 cm hoch.
Goethe wählte für sein Denkmal eine symbolische Formensprache. Sie geht auf Sinnbilder der Renaissance zurück. Es handelt sich hier um eines der ersten nicht figürlichen Denkmäler Deutschlands.
Der „Stein des guten Glücks“ ist eine Kugel auf einem mächtigen Kubus:
Der Kubus oder Würfel symbolisiert das Statische, Gefestigte und Ruhende, Beständigkeit und Gelassenheit.
Die darüber liegende Kugel drückt Bewegung, Kreativität und Dynamik aus.
Die Kugel ruht auf dem Würfel und stellt somit eine gelungene Verbindung dieser beiden Elemente dar.
Das Rollende über dem Festen. Das Wandelbare über dem Unabänderlichen. Das Sinnbild für „Marke“.
Die Preisträger
Die erstmalige Verleihung des »G·E·M Award« erfolgte am 23. Februar 2011 in Berlin, am Vorabend zum 15. G·E·M Markendialog.
Ausgezeichnet wurde Emil Underberg, Geschäftsführender Gesellschafter Underberg KG, Rheinberg, in Würdigung
- seines Engagements für ein lebendiges Markenbewusstsein
- seines unternehmerischen Vorbildes als langfristiger Markengestalter
- seines positiven Verhältnisses zu Tradition und Kontinuität in der Markenführung
- seines Willens, einer Line Extension in der Markenpolitik zu widerstehen
- seines ständig geführten Beweises, dass gleichbleibend hohe Qualität die Basis der Marke bildet
- seiner Überzeugung, dass die Marke das Wertvollste eines Unternehmens ist
- seines Bekenntnisses zum christlichen Menschenbild als Fundament des Handelns gegenüber Mitarbeitern und Markt.
Berichte über die Verleihung des »G·E·M Award« 2011 an Emil Underberg in der Dokumentation des 15. G·E·M Markendialog 2011 „Markenstrategien im Spannungsfeld Hersteller – Handel“, Seiten 132–142 und in „100 Jahre G·E·M“, Hamburg 2011, Seiten 48–49.
»G·E·M Award« 2011 für Emil Underberg
Die zweite Verleihung des »G·E·M Award« erfolgte am 22. Februar 2012 in Berlin, am Vorabend zum 16. G·E·M Markendialog.
Ausgezeichnet wurde Albert Darboven, Vorstandsvorsitzender und Inhaber der J.J. Darboven GmbH & Co. KG, Hamburg, in Würdigung
- seiner konsequent auf Wertbeständigkeit angelegten Markenführung
- seiner persönlichen Qualitätsgarantie für seine Marken
- seiner Unternehmensphilosophie, Innovation mit Tradition zu verbinden
- seines Einsatzes für Nachhaltigkeit und Fair Trade
- seiner Initiativen für soziale Gerechtigkeit, Kultur und Sport
- seines Engagements für seine Heimat Hamburg.
Bericht über die Verleihung des »G·E·M Award« 2012 an Albert Darboven in der Dokumentation des 16. G·E·M Markendialog 2012 „Markenführung vor drei großen Herausforderungen“, die Mitte Mai 2012 erscheint.




